Erfolgreiches Projekt: „Internationale Unternehmen bilden aus“ (IUBA)
Mehr als 2700 Ausbildungsplätze sind in den vergangenen siebeneinhalb Jahren in hessischen Betrieben geschaffen worden, die von Inhabern ausländischer Herkunft geführt werden. Den Löwenanteil daran stellt die türkische „Community“: Mehr als ein Drittel der Lehrstellen ist in Betrieben mit türkisch-stämmigem Hintergrund entstanden. Das ist das Ergebnis des hessischen Akquise-Projektes „IUBA“, das sich zum Ziel gesetzt hat, international geführte Unternehmen zu mehr Ausbildung zu bewegen. Dies ist ein Projekt der hessischen IHKs gemeinsam mit ihrem Partner, dem Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH (INBAS).Ein voller Erfolg: Der erste Stammtisch internationaler Ausbildungsbetriebe
Seit Sommer 2008 ist Petra Wagenbach als Ausbildungsberaterin für das Projekt „IUBA“ im Bezirk der IHK Darmstadt tätig, um neue Ausbildungsplätze in Unternehmen zu gewinnen, die von Inhabern ausländischer Herkunft geführt werden. Gerade Unternehmen, die zum ersten Mal ausbilden, brauchen jedoch Unterstützung und sollten möglichst niedrigschwellig an die Ausbildung herangeführt werden.
Mit der Schaffung von Ausbildungsplätzen beweisen diese Unternehmen nicht nur ihr soziales Engagement, sondern zeigen auch, dass sie mit Blick auf die demografische Entwicklung den Wert und das Potenzial zukünftiger Fachkräfte, die im eigenen Betrieb ausgebildet werden, hoch schätzen.
| Azubimeter des IUBA-Projektes bei der IHK Darmstadt |
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Zahl der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse in internationalen Unternehmen: |
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485 |
Stand: 3. Februar 2010
Das Projekt IUBA ist ein Kooperationsprojekt zwischen hessischen IHKs sowie dem Institut für berufliche Bildung Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH und wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und dem Europäischen Sozialfonds.
